10.6.'09
Glückwunsch! Bürger von
Schorndorf setzen sich gegen prostitutionsfreundlichen OB
und seine Schergen und Kumpane durch:
kein-bordell-fuer-schorndorf.de

Schorndorfer Text zur Marburg-Mittelhessischen Großbordellaffaire:
>>
SKANDAL
IN MARBURG
In Marburg
(Mittelhessen) hat die Stadtverwaltung (Magistrat) mit ihrem
Bürgermeister an der Spitze trotz massiver Gegenwehr einer
Bürgerinitiative und starker Proteste der von einem Großbordell direkt
betroffenen Firmen , welche über starke Umsatzeinbußen und
Imageprobleme klagen, den Bordellbetreibern die Baugenehmigung erteilt.
Außer einigen formalen
Versäumnissen, die dieser Entscheidung des Magistrats zu Grunde liegen
und die Genehmigung deshalb anfechtbar macht, scheinen zusätzlich noch
weitere interessante Details unter der Oberfläche vorhanden zu sein,
die es wert sind, genauer beleuchtet zu werden:
Marburg-News vom 17.12.2005 Marburg * (fjh) Irgendwas stimmt da nicht!
<<
http://www.kein-bordell-fuer-schorndorf.de/z-thema/Marburg-1.htm
Warum gerade Marburg?
Spricht man mit insb. jungen Marburgern über das befürchtete größte Großbordell Hessens,
kommt berechtigt die Frage "Warum gerade Marburg?" Wiesbaden z.B. hat
reicheres Klientel,
wie andere vergleichbare Städte, in Marburg überwiegt 's studentische
Bafög-Publikum,
eigentlich kaum profitversprechend. Sinn machte es, wenn man den
Einzugsbereich vergrößert:
ganz Mittelhessen. Ein weiterer Grund wäre, versetzte man sich in
die Lage von Großprostitutions-
investoren, die Blauäugigkeit, Unbedarftheit und Naivität der hiesigen
politischen Verantwortlichen.
Blick in die Lokalpresse, und oberflächliche Recherche zum Thema
Organisierte Kriminalität und
Zwangsprostitution, müßten beim durchschnittlich Interessierten die
Alarmglocken schrillen lassen.
Schön, daß wir uns hier auf unser erfahrenes zuständiges Marburger
Dezernat für Organisierte Kriminalität
und Zwangsprostitution verlassen können, und dessen eingespielte
Zusammenarbeit mit der Ausländerbehörde,
und dem BKA, oder wie? (Sorry, kleines Scherzchen.)
"Tamara"-Spaßberatung pflegt
bekennenderweise leider eher Distanz zur Polizei,
sowie Distanz zur Migrantenprostitution.
Literaturtip zum Thema, Basislektüre für sog. "Entscheidungsträger",
und insb. diesen mit Nachdruck empfohlen:
dp special
Supplement der
Zeitschrift Deutsche Polizei Nr. 7/97
Die legalen Mittäter –
Über Hintermänner, Finanziers und Profiteure der
Organisierten Kriminalität
Von Werner Rügemer
Auszüge:
>>
[...]
Verdienstspannen
bei der Ausbeutung
illegaler Prostituierter
(abhängige, illegale Prostitution
in Bordell oder Privatwohnung;
Modell- und Durchschnittsrechnung,
Bruttobeträge)
Erwirtschaftung
durch
Prostituierte 25.000 DM / Monat
Davon
erhalten:
Betreiber
(für Miete) 7.500 DM /
Monat
Subunternehmer
(für Verpflegung
u.ä.) 1.500 DM / Monat
Vermittler,
Schleuser,
Transporteur 4.000 DM / Monat
Zuhälter
10.000 DM / Monat
Prostituierte
2.000 DM / Monat
[...]
Doch so mancher Ermittler, auch wenn er sich über seine Erfolge freut,
fragt sich inzwischen, ob es sich bei diesen Aktionen wirklich um
Erfolge handelt.
Mit der klassischen Methode – Gebäude umstellen, Razzia, Prostituierte
oder Arbeiter kontrollieren – kommt man nicht weiter.
„Wir müssen an die Legallogistik
heran!“
– so wird im Landeskriminalamt die langjährige Erfahrung
im Umgang mit der OK zusammengefaßt.
„Bisher hat man immer bei den Arbeitern angefangen,
bei den sogenannten Soldaten. Aber das waren Scheinerfolge.
Für die ausgewiesenen Illegalen werden sofort neue Illegale nachgeholt.“
Um an die Hintermänner, Auftraggeber, Finanziers, Großprofiteure
heranzukommen,
muß das Ermittlungsinstrumentarium erweitert werden.
Initiativermittlungen sind nötig, ebenso Branchen- und
Unternehmensanalysen.
Wenn Wirtschaftskriminalität sich dadurch auszeichnet,
daß kaufmännischer, betriebswirtschaftlicher und unternehmerischer
Sachverstand eingesetzt werden, dann müssen die Ermittler
gerade hier Kompetenzen bekommen.
Auf der anderen Seite müssen die Opfer besser geschützt
und als Verbündete im Kampf gegen OK und Wirtschaftskriminalität
behandelt werden.
Der Zeugenschutz für aussagebereite Prostituierte ist hierfür ein
wichtiger Anfang.
„Erst wenn wir die Legallogistik
offenlegen,
kann der Öffentlichkeit deutlich
werden, daß wir Hilfe brauchen.“
Und
Öffentlichkeit und Politik brauchen ihrerseits Hilfe,
um ihre lähmende und gefährliche
Selbsttäuschung zu überwinden.
___________________________________________________________________
*Für die Erstellung dieses Berichts wurden
Gespräche mit Mitarbeitern der Dienststellen
Organisierte Kriminalität und Wirtschaftskriminalität in den
Polizeipräsidien von Gelsenkirchen, Köln und Krefeld
sowie im Landeskriminalamt von Nordrhein-Westfalen geführt.
Legale Mittäter wurden in der Regel telefonisch befragt.
Ausgewertet wurden die Lagebilder Organisierte Kriminalität des
Bundeskriminalamts [ http://bka.de ]
und mehrerer Bundesländer sowie die Berichterstattung zahlreicher
deutscher Tageszeitungen,
insbesondere die Lokalberichterstattung.
Die Auswahl der Aussagen und Unterlagen liegt in der Verantwortung des
Autors.
>>
Marburger
Grüne: Presseerklärung
zur Erteilung
der Baugenehmigung für ein Bordell in der Siemensstrasse
http://www.gruene-marburg.de/pm_vom_xx_xx_2005.15083.0.html
http://www.gruene-marburg.de/aktuelles/
Anarchistische
Pogo-Partei Marburg:
...
Schließlich bringt
die Kommerzialisierung des Geschlechtsverkehrs eine Menge Probleme mit
sich:
Halblegalität, Zwangsprostitution, Förderung von männlich dominierten
Gewaltstrukturen
und Untergraben der Freiwilligkeit des Geschlechtsaktes.
Dieser Weg zur Triebbefriedigung ist nicht die Vorstellung der APPD!
Wir fordern daher:
Schluss mit dem Großprojekt Kommerzielle Mitfickzentrale in Wehrda!
Schluss mit der
Kommerzialisierung der Triebbefriedigung! ...
http://www.appdmarburg.de/
top
WEINHEIM: Direkte Demokratie wagen. Bürger kämpfen gegen
Großbordell und Zwangsprostitution,
gegen verstockte, hartleibige "Entscheidungsträger".
http://www.buendnis-fuer-weinheim.de
>> ... Aber es bleibe ja noch der Weg der Klage gegen
das geplante Großbordell, womöglich schon gegen den
Bauvorbescheid. Hier ist Bayer nach wie vor zuversichtlich, dass das
"Bündnis für Weinheim" gewinnt. Die "Kriegskasse" der Bürgerinitiative
ist offenbar gut gefüllt. Jedenfalls erklärte Bayer: "Wir haben
gesammelt, wir können uns auch einen Prozess leisten." <<
Quelle: wnoz.de 04.01.2006 Fundort: http://www.test-ag.de/00000392.html
SWR-report-Sendung
Rotlicht-Steuer
–
Wie der Staat im Milieu abkassiert
Bordell-Eröffnung
in München: Security mit kugelsicheren Westen
http://www.region-muenchen.de/index.php?site=news&news_ID=673
Delmenhorst: Bürger Befürchten
Bordell
http://www.dk-online.de/index.php?artikel=984251
Münster wehrt sich gegen
Großbordell - 2
http://www.echo-online.de/suedhessen/template_detail.php3?id=349814
Münster wehrt sich gegen
Großbordell
http://www.echo-online.de/suedhessen/template_detail.php3?id=343537
Ärger um Bordell in Gießen
http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/index.jsp?rubrik=5710&key=standard_document_15842842
Staatsanwältin fordert lebenslange
Haftstrafen
http://www.stimme.de/nachrichten/hohenlohekreis/art1919,687731.html
Menschenhändlerbande
im westpolnischen Grenzraum ausgehoben
http://www3.e110.de/artikel/detail.cfm?pageid=67&id=72850
Bordell-Mitarbeiter bei
Messerstecherei schwer verletzt
http://www.welt.de/data/2005/02/24/543564.html
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